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Die Hansestadt Stade (plattdeutsch Stood) ist die Kreisstadt des Landkreises Stade in Niedersachsen. Die Stadt hat etwa 47.000 Einwohner. Sie liegt am Fluss Schwinge, etwa 45 Kilometer westlich von Hamburg am Rande des Alten Landes und gehört zur Metropolregion Hamburg. Das südwestliche Ufer der Unterelbe ist etwa vier Kilometer entfernt. Â
 Kultur und SehenswürdigkeitenZu den Sehenswürdigkeiten Stades gehört die gesamte Altstadt mit malerischen Fachwerkhäusern, von denen aber nur wenige noch aus der Zeit vor dem Stadtbrand von 1659 stammen. Der Stadtbrand zerstörte elf Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges zwei Drittel der Gebäude. Nach dem Brand wurde das so genannte Alte Rathaus erbaut, das aus dem Jahr 1667 stammt. Zwei Innenstadtkirchen sind von kunst- und kulturhistorischer Bedeutung. Die Kirche Ss. Cosmae et Damiani, von den Stadern meist nur Cosmae-Kirche genannt, ist mit einer bedeutenden Hus/Schnitger-Orgel ausgestattet. Die Kirche St. Wilhadi verfügt über eine Erasmus-Bielfeldt-Orgel. Der Hansehafen war einst das wirtschaftliche Herz der Hansestadt. Hier befindet sich der Schwedenspeicher, der seit 1977 als Museum dient. An der verkehrsberuhigten Straße Am Wasser West, die am Hansehafen entlang zum Schwedenspeicher führt, liegt das Bürgermeister-Hintze-Haus mit Renaissance-Fassade. Daneben befindet sich das Goeben-Haus, in dem der preußische General August Karl von Goeben geboren wurde. Am Hansehafen wurde 1977 nach dem Vorbild des Tretkrans aus Lüneburg am Standort des früheren Stader Salzkrans von 1661 ein Tretkran wieder errichtet. Der ursprüngliche Kran war 1898 abgerissen worden. Abgerissen werden sollte Mitte der 1970er Jahre auch die ehemalige Stadtwaage am Hansehafen. Der Rat der Stadt erwog damals, den Hansehafen zuzuschütten und an dessen Stelle einen Parkplatz anzulegen. Die Entscheidung fiel gegen den Abriss des Fachwerkgebäudes aus dem Jahr 1753, das den Vorgängerbau ersetzt hatte und im 19. Jahrhundert als Zollhaus diente. Es wurde saniert und seither als Wohn- und Handelsgebäude genutzt. Die historische, 1655 gegründete Löwenapotheke mit Offizin von 1867 verfügt noch über das ursprüngliche Kaufmannstreppenhaus. Das Zeughaus am Pferdemarkt wurde bis in die 1980er Jahre als Kino sowie Konzert- und Theatergebäude genutzt. Es wurde zwischen 1697 und 1699 in der Schwedenzeit Stades auf dem Gelände der früheren St.-Georgs-Kirche, die aus dem 12. Jahrhundert stammte, als Waffenarsenal errichtet. Der Bremer Erzbischof Gottfried von Arnsberg starb 1363 in Stade. Er wurde in der St.-Georgs-Kirche beigesetzt. Sein Grab ist im Gewölbe unter dem Zeughaus erhalten. Ihre Reiseroute berechnen.
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